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Rennwagen Auto Union Typ C

Das höchste technische Niveau der Auto Union - Rennwagen wurde im Automobilrennsport nachgewiesen. 1936 und 1937 fuhren Auto Union-Piloten auf dem Typ C 35 Siege, 14 zweite Plätze und 11 dritte Plätze ein.

Auto Union Typ C Mit der Rennabteilung im Werk Horch war die Auto Union AG im Zusammenwirken mit den Zulieferfirmen technisch führend in der Welt.

Der zweite Weltkrieg mit seinen Zerstörungen und die Verbringung aller Rennfahrzeuge und Dokumentationen als Reparationsleistungen nach Russland führten dazu, dass an der Wiege dieser Leistungen in Zwickau kein derartiges Fahrzeug verfügbar war.

Nach der Wende 1990 holte die Audi AG ein noch auffindbares Rennfahrzeug Typ C aus Riga zurück und ließ zwei Nachbauten in England fertigen. Im Deutschen Museum in München steht ein Schnittmodell, dass die Auto Union AG 1937 übergeben hat.

Das nach der Eröffnung des neuen Horch-Museums ab September 2004 über mehrere Monate gezeigte Exemplar war eine befristete Leihgabe der Audi AG, die als in England ausgeführter Nachbau auch für andere Zwecke benötigt wird.

Der »Förderverein August Horch Museum Zwickau e.V. « entschloss sich deshalb ein Ausstellungsmuster des Rennwagens Typ C nachzubauen. Damit sollte im Zwickauer Museum und für Sachsen ein technisches Denkmal am Ort des einstigen Entstehens für alle Menschen sichtbar werden.

Am 26. August 2010 stand der für das August Horch Museum nachgebaute Rennwagen vom Typ C erstmals auf den Rädern. Von der Idee des Nachbaus am historischen Ursprungsort, die Dipl.-Ing. Rainer Mosig am 16. Mai 2003 im Beirat des August Horch Museums aussprach, bis zur Fertigstellung und Übergabe (Baustufe 1 und 2) vergingen 7 Jahre und sechs Monate.

Die Geschichte seiner Entstehung von den ersten Planungen, den Recherchen zu noch vorhandenen Unterlagen, der Neuerstellung der Konstruktion mit modernsten 3D-Verfahren unter Mitwirkung von Ingenieurpraktikanten der Westsächsischen Hochschule Zwickau, den althergebrachten Handwerksleistungen von Karosserieklempnern und Modellbauern, die erfolgreiche Mitwirkung von Unternehmen und Bildungseinrichtungen aus der Region und besonders die ehrenamtliche Arbeit von berufserfahrenen Senioren aus dem Automobilbau werden in der Ausgabe 02/2010 des Journals „AufgeHorcht“ ausführlicher dargestellt.

Mit dem Nachbau des Rennwagens Typ C wurde ein Gesamtwert von ca. 1,45 Mio. Euro geschaffen. Die Sponsorenleistungen zur Mitwirkung und Unterstützung, an denen 38 Unternehmen vorwiegend aus Südwestsachsen beteiligt waren, ergeben einen Wert von ca. 294.500 Euro.

Die in ehrenamtlicher Arbeit erbrachten Leistungen von im Ruhestand befindlichen Ingenieuren und Mechanikern von über 11.900 Stunden entspricht einem Wert von ca. 480.000 Euro. Die in das Projekt eingeflossenen finanziellen Zuwendungen durch Spenden von Institutionen wie der Sparkasse Zwickau, dem ADAC sowie von Firmen und Einzelpersonen betragen 43.500 Euro.

Mitte Februar 2011 wurde in einer feierlichen Veranstaltung das Ausstellungsfahrzeug offiziell an das August Horch Museum übergeben. Damit lösten wir das Versprechen ein!

Auto Union Typ C An der „Wiege der Rennwagen“ in Zwickau steht nun dauerhaft wieder ein „Silberpfeil“ der Auto Union. Noch dazu nicht irgendeiner, sondern genau der, der in den Jahren 1936/1937 als der technisch fortschrittlichste Rennwagen im internationalen Automobilrennsport galt – der Auto Union Typ C.

Zusammenfassung Nachbau Rennwagen Auto Union AG Typ C
Verwendungszweck Ausstellungsmuster »August Horch Museum Zwickau« e.V.
Auftraggeber Gemeinnütziger Förderverein »August Horch Museum Zwickau« e.V.
Projektleiter Dipl.-Ing. Rainer Mosig
Ort des Baus Zwickau
Bau-Zeitraum 2003 bis 2010
Grundlage für den Bau Durchgeführte Nachkonstruktion Typ C ohne Triebwerk in CATIA V5
Finanzierung
  • Sponsorenleistungen von überwiegend 38 Firmen aus Südwest Sachsen wie FES GmbH u.a. im Wert von ca. 924.500 EUR
  • Ehrenamtliche Arbeit von Ingenieuren, Mechanikern, u.a. im Ruhestand, im Umfang von 11.900 Std. und Wert von ca. 480.000 EUR.
  • Spenden von Institutionen (ADAC, Sparkasse u.a.) und Personen im Umfang von 43.500 EUR
Geschaffener Gesamtwert 1, 448 Mio. EUR
Bauumfang
  • Chassis mit Fahrwerk komplett ohne Triebwerk,
  • Betätigungssystem ( Pedalwerk , Schaltung ),
  • Bremssystem komplett
  • Kühlwassersystem
  • Öl-System
  • Kraftstoffanlage
  • Karosserie mit Cockpit komplett
Fahrgestell-Nr. lt. Register RZ001
Übergabe an das August Horch Museum 17.02.2011
Weitere Quellen
  • Journal “AufgeHorcht“ - Heft 02/2010 des Fördervereines
  • Die Renn- und Rekordwagen der Auto Union – Jens Conrad, Broschüre des August Horch Museums Zwickau




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Informationen
Telefon: 0375 2717 38 27
Telefax: 0375 2717 38 38
Email: foerderverein[AT]horch-museum.de
Anschrift

Förderverein August Horch Museum
Audistraße 7
08058 Zwickau (DE)
Di & Do: 9:00 - 12:00 Uhr

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